Spülmaschinen

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Da das Abwaschen von Hand den hygienischen Forderungen nicht entspricht, und Geschirr im Prozess der Wiederverwendung sauber und keimfrei sein muss, ist das Spülen mit einer professionellen Spülmaschine unvermeidbar.

Als wichtigste Wirkfaktoren sind vor allem die richtige Temperatur, Zeit, Chemie und Mechanik, ausschlaggebend für hervorragende Spülergebnisse.

Faktoren bei Gastro Spülmaschinen

Temperatur

Fett löst sich ab 45°C, Eiweiß gerinnt ab 42°C und krankheitserregende Keime weisen von 40-45°C beste Bedingungen zur Vermehrung auf. Aus diesem Grund ist eine optimale Temperatur von 55-65°C in der Hauptphase und 80-85°C im Nachspülen vorgeschrieben, sodass diesen Prozessen entgegengewirkt werden kann. Anders als bei Geschirrspülmaschinen sollen Gläserspülmaschinen, um Glasbruch zu vermeiden, im Hauptgang nicht über 60°C und beim Klarspülen nicht über 67°C gespült werden.

Zeit

Die Spüldauer ist im gewerblichen Geschirr-Reinigungs-Prozess maßgeblich. Es ist vorgeschrieben, dass das Geschirr eine Mindestkontaktzeit mit der Waschlauge von 1,5 Minuten erreichen soll! Um Gastronomen noch effizienter und wirtschaftlicher arbeiten zu lassen dauert der gesamte Spülzyklus nur 2-5 Minuten.

Chemie

Durch innovative Spültechnik werden schnelle Spülzeiten und geringe Spüldauern erreicht, die es dem Gastronomen ermöglichen Zeit und Geld zu sparen. Nur mit Hilfe der richtigen Dosierung von Reinigungs-Chemie. Durch sie werden Speisereste entfernt, Spülgut desinfiziert und Korrosionsvorgängen entgegengewirkt, um die vorgeschriebene hygienische Sauberkeit zu gewährleisten. Optimale Spülergebnisse werden erreicht, wenn Reiniger und Klarspülmittel mit der richtigen Konzentration und am richtigen Ort zeitlich perfekt aufeinander abgestimmt sind. Alkalische Reste und verbliebene Bakterien werden durch das Nachspülen entfernt. Die bei diesem Vorgang entstehende Eigenwärme des Geschirrs unterstützt die Selbsttrocknung.

Mechanik

Aufgrund der Empfindlichkeit des Geschirrs kann man in Spülmaschinen keine hohen Drücke anwenden. Es erfordert einen gleichmäßig moderaten Druck der Waschlauge und des Klarspülwassers. In den meisten Regionen Deutschlands ist zusätzlich eine Wasserenthärtung notwendig, da eine Wasserhärte von 3°dH gefordert ist. Einige Modelle besitzen sinnvolle Konfigurationen wie mehrere Korbvarianten, Wasserenthärtung, Reinigerdosierpumpe oder Klarspüldosierpumpe.

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